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Mercedes Cove und das Whalesong Cafe

5. September 2013 – Broome nach Mercedes Cove

Am Morgen nochmal wieder das Auto gebracht, da der obere Schlafplatz wieder kaputt gegangen ist. Nochmal gefixt, und wir hoffen es hält nun bis Ende unserer Tour. Schon etwas ärgerlich und zeitraubend die ganzen Nachbesserungsarbeiten. Dann noch shoppen für die Tage bei Mercedes Cove. Etwas Gutes für den Grill und sonstige Leckereien. Endlich geht´s los!

Nach Broome auf die Cape Leveque Road abgebogen und Fahrt Richtung Spitze der Halbinsel aufgenommen. Verirren kann man sich nicht, es gibt nur eine Strasse. Das erste Stück des Weges ist noch schön geteert, dann allerdings gute 100 km nicht geteert. Ein Wechsel aus Wellblechstrasse, dann wieder sandig und dann wieder ganz festgefahren wie roter Beton. Mal breit wie eine Autobahn, und dann wieder eng mit hohen Sandwänden, sodass es sogar Ausweichstellen braucht, wenn man auf Gegenverkehr trifft. Ok, Gegenverkehr ist nicht so häufig, aber wie üblich, man trifft sich immer an den ungünstigen Stellen. Diesmal also kein Softstart, sondern gleich rein ins 4WD Abenteuer. Man muss sich erst wieder daran gewöhnen … Nach diesem gefühlten sehr langen sandigen Abschnitt plötzlich wieder geteerte Strasse, die dann auch bis ganz rauf nach Cape Leveque so bleibt.

Für uns war allerdings früher Schluss, nach etwas 30 km wieder links abgebogen Richtung Middle Lagoon. 4 Rad wieder an geschalten und auf einer kleinen Stichstrasse der Küste entgegen. Tiefer Sand, abwechselnd mit Steinen und harter Sandpiste bringen uns bis zu unserem Nachtquartier – Mercedes Cove. Ein Eco Zelt mit wundervollem Blick über die Bucht raus aufs Meer. Wale in Sichtweichte, Wasserfontainen aus dem Blasloch und Wale die anscheinend Spass daran haben, mit ihrer riesigen Schwanzflosse das Wasser zu schäumen.

Ein gut gekühlter Drink bei Sonnenuntergang auf den Klippen über über dem Strand, Pat die nette Geschichten über Mercedes Cove und das Leben hier erzählt und die plantschenden Wale direkt vor uns in der Bucht – was will man mehr!

Das Zelt ist gut eingerichtet mit grossem Kühlschrank, einer Küche mit Gaskocher und Grill draussen auf der Terrasse. Strom kommt aus der Sonne und nur an wenigen Tagen wird anscheinend mit dem Generator zugeliefert. Das Abendessen haben wir genossen und kurz darauf allerdings schon das Bett rufen gehört. Geschlafen wie in Abrahams Schoss und am Morgen von Vögeln und Sonne geweckt, mit seelenberuhigendem Blick auf das weite Blau des Ozeans –  direkt vom Bett aus.

6. September 2013 – Rund um Mercedes Cove – Whalesong Café

Richtig gut ausgeschlafen nach einer angenehm kühlen Nacht mit Meeresbrise, ausgiebig gefrühstückt, mit Eiern, Speck und Bohnen – ganz so wie es sich gehört. Einen ruhigen Vormittag im Schatten auf unserer Terrasse verbracht und nach Mittag einen Abstecher zum Wale Song Café unternommen, gerade mal eine Bucht weiter unternommen. Aber direkt über die Bucht geht es natürlich nicht, also wieder Sandpiste und ein bisschen Autofahren.

Das Whalesong Café ist ein nettes kleines Café sozusagen direkt am Strande. Leider waren wir noch immer satt vom Frühstück und so haben wir uns nur einen Mango Crush und ein “kleines” Brötchen gegönnt. Der Mango Crush war riesig und gut – und die Mangos kommen direkt aus der Gegend von Broome.

Zum Cafe gehört eine kleine Bush Camp Site mit 6 Plätzen,  mit Dusche etc. in sehr schönen Formen mit rotem Sand in die Landschaft gebaut. Vielleicht machen wir auf dem Rückweg wieder hier Station – sofern sie nicht schon geschlossen haben. Die Saison scheint hier dem Ende zuzugehen und ev. Ist ab  Sonntag das Café schon geschlossen.

Zurück zu unserem wundervollen Mercedes Cove und den Rest des Nachmittags – es ist wirklich, wirklich heiss – chillend rund um unser Zelt genossen.

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